Schirmherr des ko:mon Kongresses

Das Institut für Automatisierungs­technik
der Universität Bremen

Besucher des ko:mon kennen ihn bereits aus den vergangenen Jahren: Wir freuen uns, Prof. Dr. Kai Michels, Leiter des Institutes für Automatisierungstechnik an der Universität Bremen, erneut als Schirmherrn der Kongress-Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Prof. Dr. Michels promovierte an der TU Braunschweig bei Prof. Leonhard am Institut für Regelungstechnik. Nach Stationen in der Industrie und als Geschäftsführer einer Ingenieurberatung wurde er 2010 zum Professor für Systemdynamik und Regelungstechnik an der Universität Bremen ernannt. Seine Forschungsaktivitäten liegen in der Anwendung moderner regelungstechnischer Methoden in der Energieversorgung. Er wird den Kongress mit einer Keynote eröffnen.

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Prof. Dr. Kai Michels

Liebe ko:mon-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen,

auf einer Fachkonferenz werden genau die Dinge behandelt, die zu diesem Fach gehören. Natürlich, werden Sie sagen: „Deshalb fährt man ja hin.“ Aber muss das wirklich so sein? Und wo endet das Fach eigentlich, wenn es um Leitwarten geht? Sicherlich gehört die Hardware dazu, die Monitore, die Rechnerarchitektur, die Kommunikationsverbindungen. Und die Software mit der Bedienoberfläche und all den nützlichen Features, die neu entwickelt worden sind. Und die Datensicherheit, die Ergonomie, die Prozessabläufe in der Leitwarte, die Steuerung der Prozessabläufe im Unternehmen, und und und.

Sie merken, es hört eigentlich gar nicht auf. Und warum sollte es auch? Ist es nicht viel interessanter, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und sich auch einmal mit Dingen zu beschäftigen, die zwar irgendwie zum eigenen Thema gehören, mit denen man sich aber bisher noch nie auseinandergesetzt hat? Kommen einem nicht gerade dabei neue und meist sogar die besten Ideen? Und bringt es nicht einfach nur Spaß, zwei Tage lang den Blick jenseits des Tellerrands über den gesamten Tisch schweifen zu lassen?

Mir persönlich geht es so. Ich genieße es, einmal nicht nur über mein eigenes Fachgebiet fachsimpeln zu müssen, sondern mich mit Leuten auszutauschen, die etwas anderes machen als ich. Nicht etwas völlig anderes. Gerade so viel anders, dass es einerseits spannend ist, ich aber auch etwas für mein eigenes Fachgebiet daraus mitnehmen kann.

Genau diese Mischung trifft der ko:mon-Kongress jedes Jahr immer wieder perfekt. Spannende Vorträge mit einer großen Themenvielfalt. Dazu toll organisiert, und alles in einer richtig netten Atmosphäre.

Ich selbst war nun schon oft dabei, und ich will wieder hin. Sie ja vielleicht auch. Und falls Sie noch nie da waren, probieren Sie es aus.

Ihr Kai Michels

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