Die Initiatoren des ko:mon

Eine Veranstaltung mit Mehrwert!

Informationen sind heute überall erhältlich. Echten Mehrwert bieten sie aber nur dann, wenn sie in Kontexte eingeordnet sind und objektiv bewertet werden können. Das Forum hierfür bietet der ko:mon. Hier zeigt sich, welche Produkte und Lösungen auch den harten Praxistest bestehen und worauf es wirklich ankommt. Denn gerade in hochsensiblen Einrichtungen wie Kontrollräumen und Leitständen ist für Versuch und Irrtum kein Platz. Besser also, wenn man sich schon im Vorfeld über kritische Fragen und grundlegende Voraussetzungen informieren kann. Aus der Praxis, für die Praxis.



Hinter diesem Konzept stehen die Initiatoren Carsten Jungmann und Kay Hansen, zwei Experten aus der Branche Monitoring & Kontrollraumtechnik, die über jahrzehntelange Erfahrungen verfügen. Und dazu zwei engagierte Vertreter des Community-Gedankens: Gemeinsam sind wir stärker, vernetztes Denken führt zu höchster Qualität.


Carsten Jungmann und Kay Hansen, zwei Experten aus der Branche Monitoring & Kontrollraum-Technik

Interview mit ko:mon Initiator Carsten Jungmann

„Wir sprechen über Technik, aber im Mittelpunkt steht der Mensch“

Der große Sprung ist längst vollbracht. Was vor nunmehr zehn Jahren als Anwendertreffen in vertrauter Runde ins Rollen gebracht wurde, hat sich mittlerweile als branchenführende Veranstaltung etabliert: der ko:mon – Kongress und Seminar für Kontrollraumtechnik & Monitoring. Zum zehnten Mal treffen sich in diesem Jahr Experten und Praktiker, Planer, Ausrüster und Anwender, um sich auszutauschen und über die aktuellsten Entwicklungen in der Branche zu informieren. Doch was macht den Kongress so einzigartig? Welchen Benefit bietet er seinen Besuchern? Und worauf dürfen die Gäste im Jubiläumsjahr gespannt sein? Initiator Carsten Jungmann verrät es uns. Im Interview macht er ganz deutlich: „Wir sprechen über Technik, aber im Mittelpunkt steht der Mensch – der Austausch auf Augenhöhe.“


Redaktion:
„Den eigenen Blickwinkel erweitern…“ – „Ich konnte viel mitnehmen…“ – „Hier gibt es kein verstecktes Wettbewerbsgetue…“ – diese und ähnliche Kommentare können wir über den ko:mon des vergangenen Jahres lesen. Das klingt nach begeisterten Teilnehmern…

Carsten Jungmann:
Uns geht es darum, den Besuchern, Inhalte zu übermitteln, die ihnen echten Nutzen im Alltag bringen. Ich spreche von konkreten Handlungsempfehlungen und Praxis-Know-how. Die Teilnehmer tauschen sich auf Augenhöhe aus, lernen von den Erfahrungen der anderen.

Redaktion:
Der Kongress also als Networking Plattform?

Carsten Jungmann:
Natürlich! Darum geht es doch! Zu wissen, wo stehe ich eigentlich mit meinem Kontrollraum? Wie sieht es bei den anderen aus? Die Teilnehmer erhalten die Chance, die Reifegrade ihrer Prozesse mit denen anderer Anwender in der Branche zu vergleichen.

Redaktion:
Dieser intensive Austausch untereinander hat doch sicher Synergieeffekte?

Carsten Jungmann:
Viele unserer Gäste pflegen die Kontakte, die sie während des ko:mon knüpfen, das ganze Jahr über – ganz unabhängig vom Kongress. Da haben sich ganz eigene Netzwerke gebildet. Ein toller Erfolg. Und gerade die Tatsache, dass viele Stammgäste die Veranstaltung jedes Jahr besuchen, fordert auch mich und meinen ko:mon-Partner Kay Hansen immer wieder: Wir bekommen Impulse aus den Feedback-Fragebögen. Da werden neue Themen und Optimierungen vorgeschlagen, die wir als klaren Auftrag sehen.

Redaktion:
Die Teilnehmer machen also auch ganz konkrete Themenvorschläge. Spiegelt sich das im Kongress-Programm dieses Jahres wider?

Carsten Jungmann:
Ein großer Teil der Besucher kommt mit einem riesigen Wissensdurst. Ganz gleich, ob es um Hard- oder Software, um Ergonomie oder technische Konzeption geht. Wir wollen diesen Wissensdurst nicht einfach nur stillen. Wir wollen ihn übererfüllen. Beim zehnten ko:mon wird sich das beispielsweise in unserer Agenda manifestieren. Drei Streams sorgen für eine granulare Konstruktion. Da geht es um „Technik, Sicherheit und Monitoring“ auf der einen Seite. „Mensch, Ergonomie und Organisation“ ist der zweite Grundpfeiler und schließlich beschäftigen wir uns mir „Projekten, Planungen und Erfahrungen“.

Redaktion:
Sie stellen in diesem Jahr den Menschen, der mit den technischen Innovationen Schritt halten muss, ganz bewusst in den Mittelpunkt. Ihr Partner Kay Hansen hat schon im vergangenen Jahr den ko:mon als „Veranstaltung mit Herz“ betitelt. Was darf man sich darunter vorstellen?

Carsten Jungmann:
Das liegt auf der Hand: Wir möchten das Miteinander, die gegenseitige Wertschätzung in den Vordergrund stellen. Bei all der Technik den Menschen in den Fokus rücken. Das wird sich auch bei einem unserer diesjährigen Schwerpunktthemen deutlich zeigen. Die Kommunikationsprozesse in Kontrollräumen sollen unter die Lupe genommen werden. Alles steht und fällt mit dem human factor. Dazu wird der erfahrene Berufspilot und Kommunikationstrainer Peter Brandl demonstrieren, welch fatale Folgen fehlerhafte Kommunikation in einem Flugzeugcockpit haben kann. Ein Beispiel, das sich hervorragend auf die Welt der Kontrollräume übertragen lässt. Da gibt es erstaunliche Parallelen, die wir gemeinsam mit den Teilnehmer diskutieren möchten.

Redaktion:
Das klingt spannend. Ein Thema, das viel zu oft vernachlässigt wird. Apropos Thema: Gibt es noch weitere Highlights des bevorstehenden Kongresses, die Sie vielleicht schon heute verraten möchten?

Carsten Jungmann:
Die ko:mon Gäste erwartet in diesem Jahr tatsächlich etwas Besonderes: Wir werden einen Blick in die Zukunft werfen. Hinter dem Titel „Der Kontrollraum der Zukunft im Spannungsfeld von Fachkräftemangel und Digitalisierung“ verbergen sich unsere Visionen der Leitwarte 2025. Ich freue mich darauf, diese Modelle und Ideen mit den Kongressbesuchern zu teilen.