Die Speaker des ko:mon Kongresses 2018

Detaillierte Informationen über die Vorträge

Auf dem ko:mon gibt es ein gehaltvolles Programm mit interessanten Speakern, spannenden Vorträgen und nützlichen Workshops rund um das, was die Kontrollraum- und Leitstandtechnik heute zu bieten hat.

Tipps, Trends und Insiderwissen in geballter Form an drei Tagen, das gibt es in dieser Branche sonst nicht.

Sie haben ein interessantes Projekt, eine Herausforderung oder eine Erfahrung aus dem ko:mon Umfeld über die Sie berichten möchten? Wir freuen uns über Ihre Anfrage!

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KEYNOTE-SPEAKER

Peter Brandl

Pilot & Autor
Peter Brandl GmbH

CRASH-KOMMUNIKATION: WARUM PILOTEN VERSAGEN UND KONTROLLRAUM-MITARBEITER FEHLER MACHEN



Katastrophale Fehlentscheidungen – ob im Cockpit oder Kontrollraum – haben hier ihre Wurzel: Kommunikation. Peter Brandl weiß, worauf es ankommt. Lernen Sie vom Profi.

Das Zeit-Magazin betitelt Peter Brandl als einen der erfolgreichsten Kommunikationsprofis – überzeugen Sie sich! Anschaulich erklärt er, warum Kommunikation so wichtig ist und wo die Parallelen zwischen Piloten und Mitarbeitern in Kontrollräumen und Leitwarten liegt. Bei beiden kommt es auf gute Kommunikation an, um Störungen oder gar Ausfälle zu vermeiden. Es bedarf Strategien, die auf Krisensituationen vorbereiten.

Informativ und lebendig entführt der Berufspilot, Unternehmer, Fluglehrer und mehrfache Autor in eine Welt zwischen Fliegerei und Unternehmertum. Bei mehr als 3.000 Veranstaltungen in 13 Ländern konnte Peter Brandl sein Publikum bereits faszinieren. Voller Leidenschaft, mitreißend und mit meisterhafter Rhetorik überträgt er Erfahrungen aus der Luftfahrt auf alltägliche Situationen aus dem Arbeitsalltag. Spannung und jede Menge direkt umsetzbare Aha-Erlebnisse garantiert! Peter Brandl geht mit dem richtigen Kommunikationskonzept an den Start, wenn es darum geht, innerhalb eines Teams das „Crash-Potenzial“ zu senken. Denn der Berufspilot weiß: „In der Fliegerei passieren Unfälle nur selten aufgrund der Technik. In über 80 % liegt die Ursache beim Menschen. Und das Spannende ist: diese menschlichen Faktoren kann man eins zu eins auf das Geschäftsleben übertragen.“


Denn: Ob hoch über den Wolken im Cockpit eines Flugzeugs oder fest mit beiden Beinen auf dem Boden im Kontrollraum – der Faktor „menschliches Versagen“ folgt den Erfahrungen Peter Brandls nach „einer fatalen Logik“.


Kleiner Vorgeschmack auf die Inhalte des Vortrags erwünscht? Brandl setzt sich beispielsweise mit dem Sender-Empfänger-Modell und der Frage „Warum versteht der mich einfach nicht?“ auseinander. Er erläutert seinem Publikum außerdem den Schäferhund-Modus oder „Warum zwischen Reiz und Reaktion ein Raum der Entscheidung liegt“. Und dann gibt es da beispielsweise noch das Eisberg-Modell oder: „Warum sachlich bleiben sinnlos ist“ – eben Kommunikation auf maximaler Flughöhe.



KEYNOTE-SPEAKER

Dr. Patrick Kramer

Chief Cyborg Officer
Digiwell-Upgrading Humans

VOMHLENMENSCHEN ZUM CYBORGDIGITALE TRANSFORMATION 2.0“. DIE ERSTE KEYNOTE, DIE UNTER DIE HAUT GEHT *

Aufgerissene Augen und offene Münder – mit seinen spektakulären Visionen von der Transformation des Menschen sprengt er die Grenzen der Vorstellungskraft: Dr. Patrick Kramer.

„In zehn Jahren verbindet sich unser Gehirn mit dem Internet“ – so die provokante These von Dr. Patrick Kramer. Der Keynote-Speaker trägt selbst bereits heute mehrere Mikrochip-Implantate in seinen Händen. Er öffnet mit ihnen beispielsweise Türen oder entsperrt seinen PC. Ein Cyborg? Ein Mischwesen zwischen Mensch und Maschine? Für den Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens Digiwell – upgrading humans vielmehr eine Station auf der Reise in die nächsten Jahrzehnte, denn Kramer ist überzeugt, „dass wir Menschen in Zukunft immer mehr Technik im Körper tragen werden“.
Aufgerissene Augen und offene Münder begleiten die Keynote-Vorträge des „Cyborgs“. Auch die Besucher des ko:mon werden sprachlos sein, wenn Dr. Patrick Kramer mit seinen spektakulären Visionen die Grenzen der Vorstellungskraft strapaziert. Er verdeutlicht in einem Rundumschlag eindrücklich, warum wir immer noch wie Höhlenmenschen funktionieren und mit der Digitalisierung nicht zurechtkommen. Kramer: „Technologische Entwicklung verläuft nicht linear wie die Evolution, sondern exponentiell, d.h. schnell und schneller und noch schneller.“

* Was tatsächlich dahintersteckt, wenn von der ersten „Keynote, die unter die Haut geht“ gesprochen wird? Im Anschluss an den temporeichen und spannungsgeladenen Vortraghaben ko:mon Gäste die Chance, selbst ein Teil der neuen menschlichen Ära zu werden, sich zum Cyborg upgraden zu lassen! Machen Sie Ihre Hand mit einem Chip-Implantat zur Visitenkarte! Für die ersten Freiwilligen vollkommen kostenlos!


  • Die erste Keynote, die unter die Haut geht
  • Biohacking
  • Transhumanism
  • Mikrochips fürs Gehirn
  • Augmented Humans: Life 2.0


KEYNOTE-SPEAKER

Timo Bredehöft

Consultant
Jungmann Systemtechnik GmbH & Co. KG

2025 – DER KONTROLLRAUM DER ZUKUNFT IM SPANNUNGSFELD VON FACHKRÄFTEMANGEL UND DIGITALISIERUNG

2025 werden wir in einer Welt leben, die sich heute nur die wenigsten tatsächlich ausmalen können. Wir Menschen sind nicht gut darin, uns eine exponentielle Entwicklung vorzustellen. Vielmehr greifen wir, wenn man uns nach der Zukunft fragt, zum linearen Denken und schreiben Entwicklungen der Vergangenheit mit gleichbleibender Geschwindigkeit in die Zukunft fort.

Exponentielle Entwicklung in der Kontrollraumtechnik bedeutet, dass die IT sich in der Rolle eines leistungsfähigen Hilfsmittels etabliert. Der Kontrollraum sichert nicht mehr nur betriebliche Abläufe und trägt im Rahmen gesetzter Vorgaben zur Steigerung von Effizienz und Sicherheit bei, sondern wird zum zentralen Knotenpunkt zur Erhebung und Auswertung von Daten.

Wohin also geht die Reise?:
Gedanken-, Sprach- und Gestensteuerung ersetzen die Tastatur. Steuernde Intelligenz wird ein selbstverständliches Feature jedes Geräts in Produktion und Betrieb. Kommunikation zwischen Maschinen führt zu intelligenten und selbstlernenden Systemen, die immer weniger auf die klassischen zentralen Funktionen angewiesen sind. Zugleich steigt der Wert von Daten, mehr noch: von Erkenntnissen, die in Echtzeit und in Prognose aus Daten unterschiedlichster Quellen und Arten gewonnen werden. Der Kontrollraum der Zukunft mag vielleicht kein Raum mehr sein, er hat in jedem Fall das Zeug, zu einem der wichtigsten Profitcenter in Produktion und Kundendialog zu werden.

Erfahren Sie in diesem spannenden Vortrag wie der Kontrollraum 2025 aussehen könnte und wie Sie sich bereits heute konkret auf die technischen & personellen Herausforderungen vorbereiten können!



Holger Kierstein

Geschäftsführer
FSO Fernwirk-Sicherheitssysteme Oldenburg GmbH


MIT AUFRICHTIGER TRAUER GEBEN WIR BEKANNT, DASS HERR HOLGER KIERSTEIN AM 24.08.2018 IM ALTER VON 52 JAHREN VERSTORBEN IST.


Aus Respekt zu Herrn Kierstein werden wir diesen Speaker-Slot nicht neu belegen. Wir erinnern uns gerne an die zahlreichen schönen Gespräche. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.



Erfahrungen eines Anwenders:

Dipl.-Ing. Kai Timmermann

Leiter Verbundnetzleitstelle
Stadtwerke Giessen


VOM GEWÜNSCHTEN SONDERPULT MIT 24 MONITOREN ZUR SMARTEN PROAKTIVEN VERBUND-LEITSTELLE“

Manchmal muss man einfach noch einmal umdenken und andere Wege einschlagen, als anfänglich geplant. Die ersten Ideen, die sich herauskristallisieren sind nicht immer die praktikabelsten. Das hat auch das Planungsteam bei den Stadtwerken Gießen festgestellt. Diplom-Ingenieur Kai Timmermann schildert den Weg zu einer modernen Verbundleitstelle, die in jeder Hinsicht für die Zukunft gewappnet ist.

Ein kleiner Rückblick: In zwei separaten Netzleitstellen wurden ehemals die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser, Fernwärme und die Energieerzeugung überwacht. Dass es da zu Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Mitarbeitern kommen kann, bleibt nicht aus. Was liegt also näher, als die beiden Leitstellen zusammenzufassen?

Doch wie genau könnte das aussehen? Reicht die Einrichtung eines multifunktionalen Sonderpultes mit 24 geplanten Überwachungsmonitoren? In Zusammenarbeit mit JST-Berater Volker Weimer hat sich das Gießener Team entschlossen, einen anderen Weg zu wählen, einen entscheidenden Schritt in die Zukunft zu tun. Mit einer neuen Verbundnetzleitstelle.

Die Leitung dieser neuen Verbundnetzleitstelle obliegt Kai Timmermann, der die Besucher des ko:mon „an die Hand nehmen“ und auf eine gedankliche Führung durch die neue Vorzeige-Leistelle mitnehmen möchte. Dabei geht es dem Diplom-Ingenieur um Themen wie Kostenersparnis und die Integration verschiedener Gewerke.

Neben Fragen wie „Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um zwei unterschiedliche Leitsysteme miteinander zu kombinieren?“ oder „Wie lassen sich Kommunikation und Prozesse optimieren?“ freut sich Kai Timmermann ausdrücklich auf Fragen seiner Zuhörer. Unterstützt wird der Fachmann aus Gießen von den JST Kontrollraum-Spezialisten Volker Weimer und Christian Beck, die das Projekt von seinen Kinderschuhen an begleitet haben.

Christian Beck

Technischer Leiter
JST – Jungmann Systemtechnik

Keine technische Herausforderung, die für ihn zu kniffelig ist, kein User-Problem, für das er keine Lösung präsentiert – die technische Konzeptionierung von Leitständen gehört zu den Steckenpferden von Christian Beck. Bereits seit 1998 sammelt der 40-Jährige Erfahrungen in der Kontrollraum-Branche. Als technischer Leiter bei Jungmann Systemtechnik zählen nicht nur das Entwickeln von Pflichtenheften zur Softwareprogrammierung und der Aufbau von Leitständen zu seinem Aufgabengebiet. Auch Handbücher zur JST-eigenen Software stammen aus seiner Feder. Außerdem kümmert sich Christian Beck um die Key Account Betreuung der Jungmann-Servicekunden.

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Volker Weimer

Consulting & Maintenance
JST – Jungmann Systemtechnik

Ein Berater aus Leidenschaft – überzeugender Charme und technische Kompetenz zeichnen ihn aus. Volker Weimer ist bei JST für den Bereich Consulting & Maintenance verantwortlich. Zu seinen Passionen zählt die Leitung von Workshops zur Verkürzung von Reaktionszeiten. Der 52-Jährige befindet sich bereits seit 1998 bei Fragen zur Ergonomie in Leitwarten und Kontrollräumen ebenso in seinem Element wie beim Thema „Prozessoptimierung“. Hard- und Softwarekonzepte für JST-Kunden tragen seine Handschrift. Außerdem ist Volker Weimer für die Key Account Betreuung global agierender Unternehmen zuständig.



Carsten Schwindt

Trainer
UBGM – Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement

FIT @ NIGHT

Tagsüber wach, nachts gut schlafen: Das ist der natürliche Rhythmus. Schichtarbeiter jedoch müssen diese Regel zugunsten ihrer Tätigkeit durchbrechen. Wie schafft man das?

Ohne Schlaf geht es einfach nicht. Irgendwann fallen jedem die Augen zu. Schlimmer noch: Wenn der natürlich vorgegebene Rhythmus zwischen Schlafen und Wachen unterbrochen wird, kann es zu Schlafstörungen kommen. Konzentrationsmangel, verminderte Leistungsfähigkeit bis hin zu Blutdruckschwankungen und Herzstörungen können die Folgen sein.
Sportwissenschaftler Carsten Schwindt von der UBGM (Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement) weiß wovon er spricht, wenn er den „Risikofaktor Nachtschicht“ in den Mittelpunkt seines Vortrags rückt. So klagen nach wissenschaftlichen Untersuchungen 70 bis 90 Prozent aller Schichtarbeiter über Schlafstörungen. Mit gesundheitlichen Folgen, die zumeist auch bei einer Änderung des Arbeitszeiten oder sogar bis ins Rentenalter hinein Bestand haben. Doch was kann man tun, um Schichtarbeit und Schlaf miteinander kompatibel zu machen? Reicht ein fester Rhythmus? Einfach die innere Uhr überlisten und umstellen? Gesundheitsexperte Carsten Schwindt möchte die ko:mon-Besucher dafür sensibilisieren, mit welchen Risikofaktoren ein Schichtarbeiter im Vergleich zum Regelzeitarbeitnehmer zu kämpfen hat, und wie der Umgang mit diesen gesundheitskonform stattfindet. Sein Ziel: „Wir definieren welcher Schlafrhythmus nach der momentanen wissenschaftlichen Lage für Schichtarbeiter der Beste ist. Auch bezüglich des Essverhaltens und der Schlafhygiene geben wir Tipps.“


  • Demografischer Wandel
  • Schichtarbeiter Syndrom
  • Risikofaktor Nachtschicht
  • Gesundheitsregulatoren Schicht


Boris Bärmichl

Geschäftsführer
KoSiB – Kompetenzzentrum für Sicherheit in Bayern GmbH

DER DIGITALE WERKSCHUTZMIT SICHERHEIT IN DIE DIGITALE TRANSFORMATION

Eine immer schneller voranschreitende digitale Transformation auf der einen Seite – beständig wachsende Sicherheitslücken andererseits. Wie muss Werkschutz im 21. Jahrhundert aussehen?

Für ihn steht die digitale Sicherheit 24/7 ganz oben auf seiner Agenda. Als Mitbegründer und Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Sicherheit in Bayern (KoSIB) weiß Boris Bärmichl ganz genau, welche Gefahren in einer allumfassend vernetzten Welt lauern. Besonderes Augenmerk gilt während seines aktuellen Vortrages dabei dem Werkschutz.

Produktionsanlagen geraten immer mehr in den Fokus der Cyberkriminalität. Wie lassen sich Verwundbarkeiten und Schwachstellen am besten erkennen? Wie können IT-Netzwerke sinnvoll ergänzt werden, um in Hinblick auf den digitalen Werkschutz ein solides Maß an Sicherheit zu gewährleisten? Um die richtigen Wege gegen Cyberkriminalität beschreiten zu können, müssen erst einmal die Gefahren erkannt und beim Namen genannt werden. Denn der fortwährende Prozess der digitalen Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft schafft immer neue Ansatzpunkte für kriminelle Angriffe. Boris Bärmichl klärt auf. Er warnt nicht nur, er kennt auch Rezepte für effektive Schutzmaßnahmen. Der IT-Spezialist gibt Einschätzungen der aktuellen Risiken ab und weiß, welches die richtigen Werkzeuge für mehr IT-Sicherheit sind.


  • Die Entwicklung des Cybercrime
  • Aktuelle Gefahren 2018
  • Was leistet der Digitale Werkschutz der KoSiB?
  • Woran arbeitet die KoSiB noch?


Carsten Schwindt

Trainer
UBGM – Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement

GESUND DURCH DAS ARBEITSLEBEN

Unbestritten: Gesunde Menschen sind leistungsfähiger. Doch was können Arbeitnehmer und Arbeitgeber dafür tun? Carsten Schwindt gibt Empfehlungen.

Der Begriff „circadianer Rhythmus“ ist in aller Munde. Doch was versteckt sich eigentlich hinter dieser Bezeichnung aus der Chronobiologie? Gesundheitsfachmann Carsten Schwindt klärt auf. Auf dem ko:mon erfahren die Besucher von ihm, welche Bedeutung der circadiane Rhythmus – also der 24stündige Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen – auf unsere Leistungsfähigkeit hat. Noch interessanter: Was passiert, wenn dieser gleichmäßige Wechsel gestört wird – etwa durch den vielzitierten Jetlag nach Langstreckenflügen durch mehrere Zeitzonen oder durch Schichtarbeit? In seinem Vortrag „Gesund durch das Arbeitsleben“ möchte Carsten Schwindt beispielhafte Modelle darstellen, die Möglichkeiten einer optimierten Work-Life-Balance beinhalten, die also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen ermöglichen. Auch einen Überblick über aktuelle Rentenmodelle und den besten Weg, ein solches überhaupt gesund zu erreichen, dürfen die Zuhörer erwarten.
Doch was wäre der Vortrag eines lizensierten Gesundheitstrainers und Sportexperten ohne praktische Handlungsanweisungen? Daher gibt es last not least auch Entspannungshilfen und Tipps zum Stressabbau im Alltag – best practice also; ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen!


  • Arbeitsmedizinische Fakten (Zirkadian-Modus)
  • Work Life Balance
  • Wirtschaftliche Aspekte
  • Rente
  • Best Practice


Dr. Armin Hauke

Stellvertretender Leiter der Abteilung Kommunikation und Bodenstationen am Institut für Raumflugbetrieb und Astronautentraining
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

ET NACH HAUSE TELEFONIEREN! – WIE FUNKTIONIERT KOMMUNIKATION IN DER RAUMFAHRT?

Kommunikation als maßgebender Faktor – nicht allein zwischen Menschen, sondern zwischen technischen Systemen. Raumfahrt stellt auf allen Ebenen besondere Anforderungen.

Komplexe Systeme, die miteinander funktionieren, also auch kommunizieren müssen. Ein weltweit verteiltes Bodensystem, das im Zusammenspiel mit Satelliten und Relais-Stationen reibungslos arbeiten soll. Von Menschen geführte Organisationen, die sich immer wieder abstimmen. Und last not least eine „Rakete“, an der – ist sie einmal von der Leine – nur noch sehr eingeschränkt Veränderungen vorgenommen werden können. Raumfahrt-Missionen stellen besondere Anforderungen an Mensch und Maschine. Das weiß kaum jemand besser als Dr. Armin Hauke vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
Der stellvertretende Leiter der Abteilung Kommunikation und Bodenstationen am Institut für Raumflugbetrieb und Astronautentraining möchte in seinem Vortrag einen Überblick über die verschiedenen Kommunikationsebenen geben, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Raumflugmission sind.
Wie können die notwendigen Kommunikationswege zuverlässig etabliert und überwacht
werden? Welche Kontrollsysteme kommen dabei zum Einsatz? Welche Bedeutung wird hier den Kontrollräumen beigemessen? Wie verändern sich die Anforderungen durch Automatisierung der Abläufe und direkte Interaktion der technischen Systeme? Reibungslose Kommunikation in der Raumfahrt erfordert auf vielen Ebenen besondere Voraussetzungen, damit „ET nach Hause telefonieren!“ kann.


  • Lessons Learned und Best Practises
  • Kontrollräume einrichten, um Kontrollräume zu überwachen?
  • Teamwork auch dezentral
  • 15 Jahre und mehr – Betreuung einer Raumfahrt-Mission
  • Kommunikation Mensch und Maschine
  • Failure is no option! Aber contingencies sind unser daily work…
  • Multi Conferencing-Systeme im Kontrollraum
  • Raumfahrt auch 5 Jahrzehnte nach Apollo verdammt cool!


Dietmar Salewski

Sales Director – Energy, Utilities & Security; Strategic & Vertical Sales EMEA
NEC Display Solutions Europe GmbH

WIE IOT UND BIG DATA DIE
DATENVISUALISIERUNG VERÄNDERN

Rasant wachsende Datenmengen, zunehmender Zeitdruck bei der Entscheidungsfindung – gerade in kritischen Situationen. Ein Lösungsansatz: Data Driven Visualization.

Die ständig steigende Datenflut stellt bereits heute immense Anforderungen an die Verarbeitung und Visualisierung sehr großer Datenmengen. Eine wachsende Komplexität der Prozesse trifft auf zunehmenden Zeitdruck bei der Entscheidungsfindung.
Doch wie sollen in komplexen und kritischen Situationen in kürzester Zeit bestmögliche Entscheidungen getroffen werden? Die Lösung: Flexible Visualisierungsoptionen, die Anpassungen an sich ändernde Anforderungen möglich machen. Für Dietmar Salewski, Sales Director bei NEC Display Solutions Europe GmbH, steht fest: Gefragt sind schnell erweiterbare Visualisierungslösungen ohne Systembeschränkungen bei Anzahl von Datenquellen und Displays. Hohe Zuverlässigkeit beim 24/7-Einsatz sei unabdingbar.
Denn die Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran. Big Data wird nicht nur als das Datenvolumen selbst, sondern auch als die Herausforderung verstanden, diese Datenmengen zu strukturieren und aus deren Analyse neue, bisher nicht bekannte Zusammenhänge abzuleiten. „Dieser Trend wird durch die zukünftigen Entwicklungen des Internets der Dinge (IoT) weiter rasant an Tempo und Reichweite zunehmen“, so Dietmar Salweski.
Auch Einführung und Verwirklichung von Konzepten wie „Smart Cities“ und „Industrie 4.0“ erfordern sowohl die Datenverarbeitungsprozesse selbst als auch die durch sie abgebildeten Prozesse in der realen Welt sicherer zu machen. Data Driven Visualization könne hier unterstützen, auch unter Zeitdruck bestmögliche Entscheidungen zu treffen.


  • Neue Bedrohungen und Risiken – die Welt wird nicht sicherer
  • Digitale Transformation
  • Segen und Fluch; Datenflut durch das Internet der Dinge
  • Big Data: Ergebnisse sichtbar machen
  • Situationsgerechte Visualisierung
  • Keine Systembeschränkung der Anzahl der Datenquellen und Displays
  • Zusammenarbeit als Schlüssel
  • Die richtige Visualisierung zur richtigen Zeit


Prof. Peter Andres

Gesellschafter
Peter Andres Beratende Ingenieure für Lichtplanung GbR

KONTROLLRAUMTÄTIGKEITEN INSRECHTE LICHT GERÜCKT“

Professor Peter Andres, mehrfach ausgezeichnet mit dem deutschen Lichtdesignpreis, stellt sich die komplexe Frage: Wie wirkt sich Licht auf unsere Arbeitsleistung aus?

„Grünes Licht geben“ – „Er werde Licht“ – „Etwas bei Licht betrachten“ – die Redewendungen rund um das Thema „Licht“ scheinen unerschöpflich, machen jedoch eines ganz deutlich: Für unsere Stimmung und unser Wohlbefinden ist Licht ein wesentlicher Bestandteil; natürlich umso mehr, wenn es um unsere Arbeitsleistung geht. Professor Peter Andres beschäftigt sich seit mehreren Jahrzehnten mit Beleuchtungsmöglichkeiten und deren Wirkung.
Schlagworte wie „Lichtsubstanz“ und „Circadianer Rhythmus“ finden sich in seinem Vortrag ebenso wieder wie Erfahrungen über Versuche mit dem künstlichen Himmel oder Praxisbeispiele, die sowohl Tages- als auch Kunstlichtplanungen beinhalten. Dabei stellt er sich die Fragen: An welcher Stelle ist der Einsatz von Tageslicht sinnvoll? Oder wie kann durch die Verwendung entsprechender künstlicher Beleuchtung das Wohlbefinden und somit die Arbeitsleistung optimiert werden?
Der Blick in seine Vita verrät, dass Professor Peter Andres perfekte Voraussetzungen bietet, um das Thema umfassend zu „beleuchten“: So wurde der selbständige Ingenieur für Lichtplanung bereits mehrfach mit dem Deutschen Lichtdesignpreis ausgezeichnet, kann auf eine langjährige Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen verweisen und präsentierte sich in den vergangenen Jahren der Öffentlichkeit auch immer wieder in Ausstellungen.


  • Grundlagen über Licht
  • Einsatz von Tageslicht sinnvoll?
  • Wie schaffe ich die höchstmögliche (Licht-)Aufenthaltsqualität für komplexe Arbeitsleistung?
  • HCL – Human Centric Lighting: Wann sinnvoll?
  • Digitale Identitäten


Stefan Meyer

G3-346 Bereichsleiter Instandhaltungs- und Anlagenmanagement
Universitätsmedizin Göttingen

UMBAU EINER STÖRMELDEZENTRALE ZU EINER LEITSTELLE GEMÄSS DIN EN 50518

Sein Wunsch: der direkte Erfahrungsaustausch mit dem Publikum. Stefan Meyer setzt auf das Miteinander. Kein klassischer Vortrag also, sondern Informationstransfer in lockerer Atmosphäre.

Welche Probleme und Anforderungen entstehen, wenn sich eine ganz gewöhnliche Störmeldezentrale langsam und schleichend in eine Leitstelle mit umfangreichem Aufgabenspektrum entwickelt, weiß er ganz genau: Stefan Meyer, Bereichsleiter Instandhaltung- und Anlagenmanagement am Uni-Klinikum Göttingen, lädt sein Publikum ein, diese spannende Entwicklung und deren Ergebnis gemeinsam zu betrachten.
Fast 20 Jahre Tätigkeit im Bereich der Wartung und Instandhaltung kann Stefan Meyer im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn vorweisen; ein Zeitraum, in dem der Elektrotechniker umfangreiche Erfahrungen sammeln konnte. Und genau die kamen ihm auch beim Umbau der Göttinger Uni-Klinik Leitstelle zugute. Schritt für Schritt möchte er in Kooperation mit seinen Zuhörern den Weg zur Leitstelle gemäß DIN EN 50518 nachvollziehen. Dabei geht es Stefan Meyer nicht allein um einen Rückblick in die Geschichte der Störungsannahme in Göttingen, sondern insbesondere um all die Erfordernisse, die mit der Implementierung einer innovativen Leitstelle einhergehen. Wie kann ein reibungsloser Umbau garantiert werden? Wie sieht die praktische Umsetzung der einzelnen Bauphasen aus? Und aus welchen Fehlern kann man lernen?
Dies sind nur einige der Fragen, die der Bereichsleiter in seinem Vortrag aufgreifen möchte.
Unter den Stichworten „dynamisch“, „persönlich“ und „interaktiv“ geht es ihm dabei insbesondere darum, direkt mit seinen Zuhörern zu kommunizieren. Erfahrungsaustausch ausdrücklich erwünscht!


  • Kurzweilig, weil durch Fragen und Antworten eine direkte Kommunikation herrscht
  • Dynamisch, da das Vortragskonzept unabhängig von der Hörerschaft ist
  • Interessant, weil es sich um eine Leitstelle im Klinikum handelt
  • Umfassend, weil der Umbau unter Weiterbetrieb durchgeführt werden musste
  • Informativ, denn es wird kurz auf die DIN EN 50518 eingegangen
  • Interaktiv, weil der Zuhörer mit seinen Fragen direkten Einfluss nehmen kann
  • Persönlich, denn es werden auch Fragen von mir an das Publikum gestellt
  • Spaß, da es sich nicht um einen klassischen Vortrag handelt, sondern eher um den Austausch von Informationen in einer lockeren Atmosphäre


Dr. Markus Große Böckmann

Geschäftsführer
oculavis GmbH

STAR TREK ODER ORWELLS 1984 – SMART GLASSES IM EINSATZ IN PRODUKTION, WARTUNG UND SERVICE

Einsatzszenarien von Smartglasses – was ist Realität, was noch ferne Zukunftsmusik? Dr. Markus Große Böckmann hat den sprichwörtlichen „Durchblick“.

Sie sind längst keine Utopie aus Science Fiction Kinokassenschlagern mehr, finden den Weg in produzierende Unternehmen: die Smart Glasses. Doch welche Einsatzmöglichkeiten in Produktion und Qualitätssicherung, in Logistik, Wartung & Instandhaltung gibt es tatsächlich? Wie lassen sich die „Brillen“ idealerweise mit einem Überwachungsleitstand verknüpfen? Welche wichtigen arbeitsrechtlichen und arbeitspsychologischen Aspekte müssen bei der Anwendung berücksichtigt werden? Und sind die eigenen Mitarbeiter schon bereit für die innovative Technologie?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Smart Glasses gibt Dr. Markus Große Böckmann. Der 33jährige Ingenieur kennt alle Vor- und Nachteile der verschiedenen monokularen und binokularen Geräte, weiß, für welchen Einsatz welche Art von Datenbrille ideal ist.

Seine Erfahrungen fußen auf einer siebenjährigen Tätigkeit am Fraunhofer Institut, wo er das Thema „Smart Glasses in der Produktion“ platzieren konnte. Seine Leidenschaft für die Arbeit mit den Datenbrillen mündet aktuell in seiner Position als Geschäftsführer der oculavis GmbH, wo er neben Akquise und Außendarstellung insbesondere dafür zuständig ist, Kunden bei der Konzeption
und beim Test der oculavis-Entwicklungen zu unterstützen. Was genau das für Dr. Markus Große Böckmann bedeutet, wird klar, wenn man seine Antwort auf die Frage nach seiner „Herzensangelegenheit“ hört: „Ein innovatives Business Modell basierend auf Smart Devices in der Produktionswirtschaft etablieren!“


  • Smart Glasses sind eine innovative, aber noch junge Technologie. Was können wir in naher Zukunft davon erwarten?
  • Nachteile der Technologie – Wofür eignen sich die Smart Glasses nicht?
  • Vorteile der Technologie – Wo kann man die Geräte heute, wo morgen einsetzen?
  • Datenschutz und Datensicherheit
  • Softwarequalität schlägt Features – Beispielanwendungen mit Smart Glasses in der Industrie
  • Star Trek oder 1984: Quo vadis?


WORKSHOP

Markus Bause

Geschäftsführer
SERVIEW GmbH

MIT AGILEN UND SCHLANKEN ARBEITSWEISEN ZUM HIGH-PERFORMANCE-KONTROLLRAUM

Flexibel, proaktiv, initiativ – die Definitionen agiler Arbeitsstrukturen sind vielfältig. Doch was genau steckt hinter der laut geforderten Agilität? Markus Bause weiß es.

In unserem heutigen Arbeitsumfeld nehmen Begriffe wie Agilität und Digitalisierung einen immer größeren Raum ein. All diese Trendbegriffe stehen als Konsequenz für den digitalen Wandel der Wirtschaft und damit für den Wandel in Unternehmen und Organisationen. Aber was bedeutet dies für die Leistungsfähigkeit heutiger Kontrollräume und Leitstände? Und wie müssen diese aufgestellt sein, um dem Anspruch der High Performance gerecht zu werden? Denn nicht weniger fordert das Business!

Experte Markus Bause möchte seinen Zuhörern in kompakter Form nahebringen, was wirklich hinter dem Begriff Agilität steht und wie die Säulen einer agilen High-Performance Umgebung aussehen müssen. Dass der SERVIEW-Geschäftsführer die ideale Besetzung ist, um diese Thematik intensiv zu beleuchten, zeigt ein kleiner Blick in seine Vita: Markus Bause ist seit 2004 bei der SERVIEW GmbH tätig und verantwortet dort seit 2006 als Geschäftsführer die Bereiche Consulting und Training. Nach seinem Studium in der Fachrichtung Nachrichtentechnik war er in verschiedenen Unternehmen als Manager interner IT-Organisationen tätig und kann dadurch sehr gut die Perspektive seiner heutigen Kunden einnehmen. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen im strategischen IT Consulting als Berater, Coach und Trainer, speziell in der Beratung von Konzernkunden zu Fragen der Organisationsentwicklung und Governance und zu komplexen Aufgaben im Service-Management.


  • Wie ist man gleichzeitig agil, schlank und zuverlässig?
  • Was ist Agile und was nicht?
  • Was sind die Säulen einer agilen Organisation?
  • Überblick über agile Frameworks + Methoden
  • Was ist ein agiler Prozess?
  • Agiles Prozess-Design in der Praxis
  • Agile Prozess-Verbesserung in der Praxis
  • Agile Arbeitsweisen -> kritische Erfolgsfaktoren


Frank Kopitz

Partner der PLANATEL
PLANATEL Planungs- und Beratungsges. mbH

VERSCHMELZUNG VON PHYSICAL SECURITY INFORMATION IM KONTROLLRAUM

Mit einem Impulsvortrag möchte Frank Kopitz seinem Publikum nützliche Werkzeuge für mehr Sicherheit an die Hand geben. Seine Empfehlung: ausfallsichere PSIM Systeme.

Was steckt eigentlich dahinter, wenn von Physical Securitry Information die Rede ist? Wie kann der kontrollierte Zugang zu den verschiedenen Bereichen eines Gebäudes die Sicherheit erhöhen? Und welche Möglichkeiten gibt es, um zu jedem beliebigen Zeitpunkt nachzuvollziehen, wann sich welche Person an welchem Ort aufhält? Er liefert neben Antworten auf all diese Fragen auch echte Lösungen mit Mehrwert: Frank Kopitz war nicht nur Produktmanager und Vertriebsleiter im Großhandelsbereich Sicherheitstechnik, er hat sich zudem jahrelang eingehend mit Videoüberwachungstechnik beschäftigt.
Der Experte in Sachen Security möchte auf dem ko:mon darauf eingehen, warum gerade im Bereich der Physical Security die Grundlagenermittlung eine so ausschlaggebende Rolle spielt. Seine Erfahrung zeigt: In vielen Unternehmen werden diverse Sicherheitstechniken oder Rechnerlandschaften autark bedient. Eine aufwendige und risikobehaftete Vorgehensweise. Die Lösung: Eine vereinfachte Bedienung dank eines PSIM Systems, das die unterschiedlichen Technologien in einer grafischen Benutzeroberfläche zusammenfasst.
Frank Kopitz erläutert genau, welche Voraussetzungen für die Einrichtung einer PSIM Lösung erforderlich sind und wie eine nahezu ausfallsichere, hohe Verfügbarkeit erreicht werden kann.
Erklärtes Ziel des Sicherheitsfachmanns für den bevorstehenden Kongress: „Wir möchten den Teilnehmern Impulse mit auf den Weg geben, welche Werkzeuge bei der Planung einer PSIM Lösung in Verbindung mit einem Kontrollraum wichtig sind.“


  • Was beutet in der Informationsvielfalt – Physical Security Information.
  • Warum ist eine Grundlagenermittlung bei der Verschmelzung so hilfreich?
  • Was beutet Verfügbarkeit in der Verschmelzung?
  • Tipps und Anregungen für die Raumgestaltung im Kontrollraum / Sicherheits-Zentrale.
  • Systembausteine ganzheitlich betrachtet.
  • Impuls-Werkzeuge die bei einer „Verschmelzung“ unterstützen können.


Thomas Nagel

Operations Director
Claudius Peters Projects GmbH

DIGITALISIERUNG VORHANDENER PROZESSANLAGEN MIT DEN CP SMART SOLUTIONS

Neue Denkweisen, Strukturen und Kommunikation zulassen, mit neuen Technologien den Kunden ins Zentrum aktueller Planungen rücken. Thomas Nagel weist mit CP Smart Solutions den Weg.

Als Operations Director bei der Firma Claudius Peters Projects GmbH ist Thomas Nagel für alle Aspekte der Projektabwicklung verantwortlich. Dazu zählen Teams für Projektmanagement, Engineering, Automation, Konstruktion, globale Beschaffung, Qualitätskontrolle, sowie Montage und Inbetriebnahme. Zudem leitet er die digitale Transformation des Unternehmens. Seine „Leidenschaft“: Prozesse zu verbinden und Synergien zu schaffen.
Mit seinem Vortrag zur Digitalisierung vorhandener Prozessanlagen mit den CP Smart Solutions rückt Thomas Nagel die Zusammenarbeit mit dem Kunden in den Focus. Dabei geht es ihm darum, mit neuen Technologien völlig neue Probleme für den Kunden lösen zu können. Sein Mantra: „Das Knowhow von gestern liefert wenig Antworten auf die Fragen von heute und morgen.“
Genau an dieser Stelle kommen die Smart Solutions zum Tragen. Intelligente Vernetzung, optimierte Kommunikation, intuitive Bedienung und hohe Flexibilität seien nur einige der Vorteile.
Ziel der CP Lösungen sei es beispielsweise, jedem Mitarbeiter zu jeder Zeit Zugang zu den entscheidenden Informationen zu ermöglichen. Expertenwissen könne auf modernen Web-Oberflächen zur Verfügung gestellt werden. Für Prozessanlagen und Serviceprozesse sei eine modulare Digitalisierung möglich.
Die Liste der Benefits scheint endlos.


  • Was wäre, wenn jeder Mitarbeiter zu jeder Zeit Zugang zu wichtigen Informationen und Dokumenten hätte?
  • Expertenwissen verfügbar aus ERP/CAD/CAE/DMS Systemen auf einer modernen Web-Oberfläche?
  • An jedem Ort? Auf jedem Gerät?
  • Was wäre, wenn Sie Ihre vorhandenen Geräte nachträglich mit Datenloggern ausrüsten?
  • Was wäre, wenn diese Daten in einem predictive maintenance Prozess eingebunden werden können?
  • Was wäre, wenn dies noch unterstützt würde durch eine 360 Grad Dokumentation in Ihrer Anlage?
  • Was wäre, wenn Ihre Anlagenkomponenten nur einen Klick entfernt von einem Remote Service diverser Lieferanten?
  • CP SMART SOLUTIONS ermöglichen es Prozessanlagen und Serviceprozesse modular zu digitalisieren.


Rainer Storf

Leiter Operations Support
Swissgrid

DIGITALE DOKUMENTATION UND KOMMUNIKATION IM SCHICHTBETRIEB

Rainer Storf berichtet über seine Erfahrungen zur Transformation in die digitale Betriebskommunikation. Modernste Blockchain-Technologie kann bereits eingesetzt werden für noch mehr Sicherheit und Integrität.

Digitale Betriebsdokumentationen stehen im Mittelpunkt, wenn Rainer Storf die Besucher des ko:mon 2018 zu seinem Vortrag begrüßt. Wie lässt sich – insbesondere im Schichtbetrieb – ein sicheres und effizientes Handling von Dokumentation und Kommunikation realisieren? Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung? Für wen sind lückenlos transparente Nachweise überhaupt von Nutzen; welche Interessengruppen gibt es also? Und welche spürbaren Vorteile bietet die nächste Generation der Dokumentation, die Datenintegrität mittels Blockchain Technologie?
Rainer Storf, Leiter Operations Support bei der Swissgrid AG, möchte anschaulich zeigen, wie die Betriebskommunikation beim Schweizer Übertragungsnetzbetreiber erfolgreich in das digitale Zeitalter transformiert werden konnte. Die Vernetzung mit anderen Anwendungen kommt dabei ebenso zur Sprache wie Eskalation und Alarmierung bei wichtigen Ereignissen. Auch Chancen und Potenziale durch die Nutzung und Analyse der erfassten Daten finden Erwähnung.

Der Experte, der bereits mehr als 20 Jahre Erfahrung im Netzbetrieb vorweisen kann, verspricht ein Best Practice Beispiel zur digitalen Dokumentation und Kommunikation vorzustellen.


  • Transformation zur digitalen Betriebsdokumentation
  • Interessengruppen der Betriebsdokumentation
  • Vernetzung des Tools mit anderen Anwendungen
  • Eskalation und Alarmierung bei wichtigen Ereignissen
  • Ex-Post-Analyse von Ereignissen
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess durch Auswertungen
  • Statistiken
  • Die nächste Generation: Datenintegrität mit Blockchain-Technologie


Frank Tabbert

Technischer Planer Abteilung Project Services
Gassco AS Zweigniederlassung Deutschland

JST-KOMPONENTEN ERFOLGREICH IM EINSATZ. AKTUELLE HERAUSFORDERUNG: UMZUG DER KOMPLETTEN MESSWARTE.

Die Technik im Hause der Gassco Deutschland GmbH kennt Frank Tabbert wie kaum ein anderer: Schon beim Bau der Gasterminals an den Standorten Emden und Dornum vor 25 Jahren war er als junger Industriemeister MSR Technik mit einigen Jahren Berufserfahrung im Bereich Automatisierungstechnik in die Inbetriebnahme-Phase eingebunden. Innerhalb des Unternehmens wechselte er nach einigen Jahren in die IT –Abteilung und ist seit 2007 technischer Planer für Projekte im Bereich Gebäude- und Kommunikationstechnik.

Frank Tabbert hat als Projektleiter die Leitwarten-Optimierung am Standort Emden in 2016 gemeinsam mit JST umgesetzt. Aktuell plant er den Umzug der kompletten Messwarten-Technik in ein neues Verwaltungsgebäude, das im ersten Quartal 2019 fertiggestellt werden soll.

Offen aus erster Hand schildert Frank Tabbert seine Erfahrungen. Bei der Firma GASSCO in Emden arbeitet er mit seinem Team seit einigen Jahren mit den technischen Neuerungen und dem Wartendesign von Jungmann Systemtechnik. Während des ko:mon soll es nicht allein um die Anwendung im täglichen Betrieb gehen. Die Projektphasen und Entscheidungsfindungen bis hin zum anstehenden Umzug einer kompletten Messwarte werden ebenso berücksichtigt. Auch das Publikum darf bei dieser Veranstaltung Fragen rund um den gesamten Prozess stellen. Welche Herausforderungen stellen sich bei einem Redesign und kompletten Umzug einer Leitwarte? Lassen sich auch neue Leitsysteme und vorhandene JST Technik problemlos einbinden?

Zum Hintergrund: Gemeinsam mit JST realisierte das norwegische Unternehmen GASSCO eine komplett neue Messwarte. Vorerst Umfeldmöblierung und Leitwartenmöbel, später durch die perfekte Kompatibilität der Möbel zur JST Technik, auch die komplette Ansteuerungstechnik in der Messwarte. Ergonomie und Effizienz standen bereits im Planungsstadium ganz oben auf der Wunschliste und haben bis heute höchste Priorität.


  • Erfahrungsaustausch
  • Expertenwissen verfügbar aus ERP/CAD/CAE/DMS Systemen auf einer modernen Web-Oberfläche?
  • JST Konzeptionierung & Umsetzung
  • Kundenstimme: „Warum fiel die Wahl auf JST?“
  • Jungmann-Komponenten im täglichen Betrieb
  • Umzug als Herausforderung an Mensch und Technik
  • Einbindung des Publikums

Timo Bredehöft

Consultant
Jungmann Systemtechnik GmbH & Co. KG

Eloquent und wortgewandt, extrovertiert und kommunikativ, neugierig und kontaktfreudig, aufgeschlossen und immer auch ein wenig frech – ein ganzer Blumenstrauß an Adjektiven fällt denjenigen ein, die Timo Bredehöft kennengelernt haben. Und eine Beschreibung darf nie fehlen: Er „brennt“ für seine Sache. Das werden auch die Gäste des ko:mon feststellen, die ihn während des bevorstehenden Kongresses auf der Bühne erleben.

Der Jüngste aus der JST-Berater-Riege gehört dem Jungmann Team seit 2015 an. In dieser Zeit hat er es geschafft, den Kontrollraum zu seinem zweiten Wohnzimmer zu machen. Ob Kontrollraum-Möblierung, Ansteuerungstechnik oder Software – er kennt jeden Winkel und jedes Detail. Gepaart mit seiner Art, den Worten des Gegenübers echte Aufmerksamkeit zu schenken, macht ihn das zum perfekten Ansprechpartner für Beratungsgespräche. Kernkompetenz: menschliches Miteinander.