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Die Speaker des ko:mon Kongresses 2017

ko:mon Kongress & Seminar - Referenten & Speaker

Auf dem ko:mon gibt es ein gehaltvolles Programm mit interessanten Speakern, spannenden Vorträgen und nützlichen Workshops rund um das geben, was die Kontrollraum- und Leitstandtechnik heute zu bieten hat.

Tipps, Trends und Insiderwissen in geballter Form an drei Tagen, das gibt es in dieser Branche sonst nicht.

Sie haben ein interessantes Projekt, eine Herausforderung oder eine Erfahrung aus dem ko:mon Umfeld über die Sie auf dem ko:mon in 2018 berichten möchten? Wir freuen uns über Ihre Anfrage!


Kontakt


Michael Carl, Director Analysis & Studies, 2b AHEAD Think Tank

TOP-SEPAKER / ZUKUNFTSFORSCHER

Michael Carl

Director Analysis & Studies
2b AHEAD Think Tank über 5 Sterne Redner

Michael Carl ist Forschungsdirektor bei Deutschlands größtem Zukunftsinstitut. Mit seinem Team untersucht er die Lebens- und Arbeitswelten der kommenden 10 Jahre.

DIE SICHERHEIT DER ZUKUNFT

Auf die Ergebnisse dieser Forschungen dürfen nun die ko:mon-Besucher gespannt sein. Zu den Kernaussagen des aktuellen Vortrags: Im Zuge der Digitalisierung müssen wir „Sicherheit“ vollständig neu denken. Hier entscheidet sich, ob die Digitalisierung Fluch oder Segen bedeutet. Nicht nur wachsen die Möglichkeiten der Datenerhebung und –auswertung. Mit dem Potenzial künstlicher Intelligenz wächst auch die Chance, Risiken vor ihrem Auftreten zu erkennen und im Ansatz zu vermeiden. Diese „Predictive Security“ bedeutet eine neue Verantwortung für Sicherheitsexperten – zumal sie mehr und mehr auch Missbrauch und Cybercrime mit einer mindestens ebenso großen technologischen Kompetenz gegenüberstehen.

Michael Carl hat sich nicht nur als Journalist bei verschiedenen öffentlichrechtlichen und privaten Radiosendern einen Namen gemacht. Zu den Stationen seiner Laufbahn zählen unter anderem die Tätigkeit als Referent der Geschäftsführung des Senders rbb (Rundfunk Berlin Brandenburg) sowie Aufbau und Leitung eines Strategieteams im rbb. Strategie- und Organisationsentwicklung sind zudem Schwerpunkte seiner freiberuflichen Beratungstätigkeit.


  • Blockchain
  • Neue Risiken
  • Cybercrime der Zukunft
  • Künstliche Intelligenz
  • Neue Sicherheitsbedürfnisse
  • Wie kann mit Komplexität umgegangen werden?
  • Smart Home
  • Digitale Identitäten


TOP-SPEAKER

Abt Dr. Notker Wolf

Abtprimas emeritus
Benediktiner


IST VERANTWORTUNG DIGITALISIERBAR?

Im Jahr 1961 trat Dr. phil. Notker Wolf (geb. 1940) in die Benediktiner-Erzabtei St. Ottilien ein. Nach Studiengängen in Philosophie, Theologie und Naturwissenschaften wurde er 1968 zum Priester geweiht. Bereits drei Jahre später führte ihn sein Weg nach Rom, wo er als Dozent für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der päpstlichen Hochschule Sant Anselmo lehrte. 1977 folgte die Wahl zum Erzabt von St. Ottilien und damit auch zum Abtpräses der weltweiten Ottilianer Benediktinerkongregation. Von 2000 bis 2016 wurde Dr. Notker Wolf dreimal als Abtprimas an die Spitze des Benediktinerordens gewählt, bevor er dieses Amt im vergangenen Jahr niederlegte. Der ehemals oberste Repräsentant der weltweit rund 22.000 Benediktinern und Benediktinerinnen ist nun nach St. Ottilien zurückgekehrt. Er ist Autor mehrerer Bestsellerbücher. Zu seinen Hobbys zählen Querflöte, E-Gitarre und Sprachen.

Computersysteme übernehmen im Kontrollraum immer mehr Aufgaben, lösen den Menschen in ständig wachsenden Bereichen ab. Der „digitale Kollege“ verdrängt den Operator aus Fleisch und Blut. Die Folge sind Ängste und Unsicherheit. In seinem Vortrag möchte Abt Dr. Notker Wolf diese Thematik von einem philosophischen Blickwinkel aus betrachten. Seine Fragestellung: Was ist künstliche Intelligenz und was ist Intelligenz wirklich? Der emeritierte Abtprimas ist überzeugt: „Ethik hat mit Freiheit und Verantwortung zu tun. In einer Denke der Machbarkeit aller Dinge wollen viele die Verantwortung an andere abschieben; heute auf den Staat, oder dann eben an technische Instrumente – eine Entwürdigung des Menschen.“

Ein ungewöhnlicher Vortrag, der dem einen oder anderen vielleicht neue Perspektiven und Betrachtungsweisen zu einer sich immer schneller und mit technischem Fokus entwickelnden Welt bieten kann.


TOP-SPEAKER

M.Sc. Herbert Saurugg

Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastrukturen

Mögliche Auswirkungen steigender Vernetzung und Komplexität
stehen im Mittelpunkt des Wirkens von Herbert Saurugg.

DIE TRANSFORMATION ZUR
NETZWERK-GESELLSCHAFT
UND IHRE HERAUSFORDERUNGEN

Der Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastrukturen beschäftigt sich vorrangig mit bisher kaum bekannten systemischen Risiken. Sein Fokus: die Schattenseiten und möglichen Auswirkungen der steigenden Vernetzung auf die kritischen (lebenswichtigen) Infrastrukturen, die Lebensadern unserer modernen Gesellschaft. Beste Basis für diese Arbeit ist sein Background als Berufsoffizier des Österreichischen Bundesheeres, zuletzt im Bereich IKT-/Cyber-Sicherheit.

Herbert Saurugg öffnet seinen Zuhöreren die Augen für die Risiken eines gesellschaftlichen Wandels hin zur Netzwerkgesellschaft. Für ihn steht fest: „Wer die Chancen der Digitalisierung und der Transformation zur Netzwerkgesellschaft wirklich nutzen möchte, muss sich nicht nur mit den technischen, sondern vor allem mit den gesellschaftlichen Veränderungen und den damit verbundenen
Auswirkungen auf die Menschen insgesamt beschäftigen.“ Große Erwartungen, die durch Schlagworte wie „Industrie 4.0“ oder „Internet der Dinge“ geweckt würden, könnten nur mit neuen Denkmustern erfüllt werden, die neue Lösungsansätze beinhalten.


  • Was bedeutet die Transformation von der Industrie zur Netzwerkgesellschaft?
  • Noch eine Modeerscheinung oder doch eine fundamentale Gesellschaftsveränderung?
  • Woran ist die neue (Un-) Ordnung der Netzwerkgesellschaft zu erkennen?
  • Vernetzung steigert die Komplexität. Was bedeutet das konkret?
  • Warum funktionieren unsere bisherigen Erfolgsstrategien immer seltener?
  • Wie kann mit Komplexität umgegangen werden?
  • Warum ist vernetztes Denken und Handeln auch im Kontrollraumumfeld unverzichtbar?
  • Welche Herausforderungen erwarten uns noch?


TOP-SPEAKER

Boris Bärmichl

Geschäftsführer TechnologieScout & Vorstand des Bayerischen Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.

IT-Security zählt zu den Schwerpunkten des Elektronikers und EDV-Fachmanns Boris Bärmichl.

DER DIGITALE UMSTURZ

Während seiner gesamten Laufbahn stand er immer wieder ratsuchenden EDV-Programmierern und Anwendern zur Seite. Nachdem er über mehrere Jahre als „Technologie Scout“ selbstständig war, stehen heute neue Technologien und ganzheitliche Security Konzepte im Mittelpunkt seiner Tätigkeit.

Als Mitbegründer des Kompetenzzentrums für Sicherheit in Bayern (KoSiB) gehört er dessen Vorstand an. Lösungen und Notwendigkeiten für die Zukunft in einer vernetzten Welt sind es, die Boris Bärmichl seinen Zuhörern während des ko:mon näher bringen will. Dabei geht er Fragen wie „Brauchen wir einen Strategiewechsel?“ oder „Wäre Entnetzung in einer vernetzen Welt noch möglich?“ auf den Grund. Der ITler aus Leidenschaft ist überzeugt: „Die Digitale Transformation hat viele Werkzeuge, die heute schon tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen.“


  • Blockchain
  • Aktuelle Themen der Zeit…
  • Konsequenzen aus „Big Data“
  • Macht der „Psychometrie“
  • Optimieren „Kognitive Systeme“
  • Strategiewechsel – gewünscht oder gefordert
  • Entnetzung in einer vernetzten Welt?
  • Lösungen oder Notwendigkeiten
  • Selbst-Stärkung durch „bewusst sein“


Reinhold M. Segert

Teamleiter Leitstand / Monitoring
Otto GmbH & Co. KG

EINFÜHRUNG EINES NEUEN MONITORINGTOOLS BEI DER OTTO GROUP

Die Überwachung und zentrale Steuerung von TK- / IT-Systemen und Applikationen spielen in seinem Berufsleben eine zentrale Rolle. 13 Jahre Telekommunikationsbranche und sechs weitere Jahre in der IT hat Reinhold M. Segert während seines Berufslebens absolviert. In den vergangenen drei Jahren hat sich der staatlich geprüfte Techniker (Elektrotechnik Fachrichtung Informations- und Kommunikationstechnik) auf das interne Projekt MARS (Monitoring Analyse Reporting System) bei der Otto Group konzentriert. Als Stakeholder/ Projektmitarbeiter hat er „MARS“ maßgeblich mitgestaltet und zum Erfolg geführt.

Reinhold M. Segert führt seine Zuhörer auf den Weg von der Idee der Ablösung des vorhandenen Monitoring Tools bis hin zur Fertigstellung des neuen Event- und Monitoring-Tools. „Was wird künftig benötigt?“ – „Wie können die Stakeholder gewonnen und später optimal eingesetzt werden?“ – „Und wo bleiben Überlegungen zum freien Denken?“ Diese und weitere Fragen möchte der IT-Fachmann klären. Abschließend wird er auf die positiven Effekte durch die hohe Standardisierung und Automatisierung eingehen.


  • Der Weg zur Tool Entscheidung
  • Wie wurden die Stakeholder abgeholt?
  • Migration des Monitorings in nur sechs Monaten
  • Projekt „MARS“ nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen
  • Unscheinbares für den Projekterfolg
  • Orientierungspunkte für die Teammitglieder
  • Standardisierung – Regelwerk für das Eventmanagement?
  • Fakten und Erfolge


Ingo Müller

Head of Operation
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

ELEKTRONENBESCHLEUNIGER BESSY II – KONTROLLRAUM-MODERNISIERUNG
ALS AUFTAKT EINES KULTURWANDELS

Nach dem Studium der Technischen Informatik wechselte
Ingo Müller 1994 in die Abteilung Leittechnik des in Planung befindlichen Elektronenbeschleuniger BESSYII. Sein Aufgabenbereich umfasste die Entwicklung und technische Realisierung von hochzuverlässiger Hardware und Software im Bereich der Leittechnik und der Aufbau eines Feldbussystems. 2014 übernahm Ingo Müller den Zuständigkeitsbereich des Betriebs der Beschleunigeranlagen und legt hier sein Schwerpunkt auf die Standardisierung der betrieblichen Abläufe und die Sicherung der Betriebsqualität.

Mit dem Elektronenspeicherring BESSY II in Berlin-Adlershof betreibt das Helmholtz-Zentrum Berlin eine hochbrillante Quelle für Photonen – sogenanntes Sychrotronlicht. Photonenpulse von der langwelligen Terahertz-Region bis hin zur harten Röntgenstrahlung werden Nutzern an rund 50 Strahlrohren zur Verfügung gestellt. Die Kombination von Brillanz und Photonenpulsen machen BESSY II zu einem idealen Mikroskop für Raum und Zeit und ermöglichen Zeit- und Ortsauflösungen mit bis zu Femtosekunden auf Picometerskala. In einer kurzen Zusammenfassung werden die Funktionsweise eines Elektronenspeicherrings, seine Eckdaten und die Anwendungsmöglichkeiten von Sychrotronstrahlung aufgezeigt. 2013 erfährt der Kontrollraum des Speicherrings eine Modernisierung und läutet damit einen betrieblichen Kulturwandel ein. Eine Erfolgsgeschichte beginnt…


  • Der Weg zur Tool Entscheidung
  • Wer/Was ist das Helmholtz-Zentrum Berlin?
  • Funktionsprinzip eines Elektronenbeschleunigers
  • Synchrotronstrahlung und ihre Anwendung in der Forschung
  • Kontrollraum-Modernisierung und die Auswirkungen auf den Betrieb
  • Ein Kontrollraum für den Betrieb eines Großforschungsgeräts


Carsten Humm

Geschäftsführer & CTO
medialesson GmbH

MIXED REALITY & HOLOLENSWIE WIR ZUKÜNFTIG ARBEITEN WERDEN…
ODER KÖNNEN…

Carsten Humm nimmt uns mit in die nächsten Jahre des Arbeitens mit Computern. Diese Computer müssen nicht mehr aussehen, wie wir es gewohnt sind. Microsoft hat mit der Mixed-Reality-„Brille“ HoloLens ein beeindruckendes Gerät vorgestellt. Seit über einem Jahr befasst sich Carsten Humm und die medialesson intensiv mit der HoloLens und den Möglichkeiten der Mixed Reality, der nächsten Stufe der Augmented Reality.

Diese erlaubt es, virtuelle, dreidimensionale Objekte ortsbezogen und dauerhaft im Raum zu platzieren – fast als seien sie real. Eine Maschine, ein Bauteil in Originalgröße, eine komplette Anlage im verkleinerten Maßstab, praktisch alles kann direkt vor unseren Augen „Realität“ werden. Dabei funktioniert die HoloLens wie eine „Sonnenbrille“ – wir bleiben immer in der Umgebung, in der wir uns gerade befinden. Die Technologie erlaubt jedoch nicht nur Anwendungen, die unsere unmittelbare Umgebung und Arbeitswelt erweitern. Carsten Humm ist auch überzeugt, dass diese Technologie das Arbeiten an sich verändern wird. Zukünftig kann ein echter, physikalischer Monitor überflüssig werden. Die Bildschirme – und seien es auch ein Dutzend davon, wie in einem Kontrollraum – können unser ständiger Begleiter werden. Am Einsatzort, im Zugabteil oder zuhause im Wohnzimmer.

Werfen Sie einen Blick in die Zukunft!


  • HoloLens
  • Mixed Reality
  • Augmented Realitiy
  • Arbeiten in der Zukunft
  • Hologramme
  • Leitzentrale im Wohnzimmer
  • Arbeiten in der Zukunft
  • Visulisierung in 3D


Dipl.-Ing. Peter Weiß

Geschäftsführer
ela – Ingenieurbüro für Alarm- und Sicherheitssysteme GmbH

AUTONOMER DROHNENFLUG ZUR LAGEVERIFIZIERUNG IN EINER LEITSTELLE

Der 58-Jährige gebürtige Berliner, Dipl.-Ing. Peter Weiß, absolvierte das Studium der Elektrotechnik an der Technische Hochschule in Leipzig. Erfahrungen als Serviceingenieur im Funkwerk Köpenick Schulungsabteilung UKW Verkehrsfunk zieren ebenfalls seine Vita. Seit mittlerweile 25 Jahren ist er Geschäftsführer ela – IB für ASS GmbH in Schulzendorf und zu einem seiner Schwerpunkte zählt die Betreuung privater Sicherheitsleitstellen AES & NSL. Außerdem beschäftigt er sich mit dem Thema der Drohnenflüge und –technik.

In diesem Vortrag erfahren Sie mehr über den Stand der zur Verfügung stehenden Technologien und der Gesetzeslage im Zusammenhang mit dem Betrieb eines unbemannten Luftfahrzeuges zur Lageverifizierung in einer Leitstelle. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem UAS (Unmanned Aircraft System). Herr Dipl. –Ing. Peter Weiß wird auf die Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken des Einsatzes von UAS näher eingehen und den aktuellen Stand der Entwicklung darstellen.


  • Autonomer Drohnenflug – Gesetzeslage
  • DIN EN 50518 – VdS3138 – Wo kann man den Drohnenflug einordnen?
  • Praktischer Nutzen für eine Alarmdienststelle
  • Livestream der Drohne in einer Leitstelle
  • Thermalkamera, HD-Farb-Kamera oder beides?
  • Charakteristische Luftaufnahmen
  • Praktische Vorführung
  • Fragen an den Referenten


WORKSHOP

Markus Bause

Geschäftsführer
SERVIEW GmbH

PROZESSKOMMUNIKATION – MENSCH
BEST PRACTICES ZUR OPTIMIERUNG IHRER LEITWARTE

Markus Bause ist seit 2004 bei der SERVIEW GmbH tätig und verantwortet dort seit 2006 als Geschäftsführer die Bereiche Consulting und Training. Nach seinem Studium in der Fachrichtung Nachrichtentechnik war er in verschiedenen Unternehmen als Manager interner IT-Organisationen tätig und kann dadurch sehr gut die Perspektive seiner heutigen Kunden einnehmen. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen im strategischen IT Consulting als Berater, Coach und Trainer, vor allem in der Beratung von Konzernkunden in Fragen der Organisationsentwicklung und Governance und zu komplexen Aufgaben im Service-Management.

Immer mehr Leitwarten stellen sich der Herausforderung der Prozess-Optimierung auf Basis anerkannter Best Practices. Doch es ist für die meisten das erste Mal, dass sie sich an ein derart strategisches Organisationsprojekt heranwagen. Halbherzige Ansätze hat es zwar in der Vergangenheit in vielen Unternehmen gegeben. Diese haben aber in aller Regel nicht den erwarteten Nutzen erbracht und keine echte Wertschöpfung erreicht – halbherzig halt. Dieser Workshop zeigt Ihnen die Do’s and Don’ts der Prozessoptimierung und wie sie mit Ihrem gesunden Menschenverstand das richtige Maß der Anwendung anerkannter Best Practices finden. Denn Buchtreue ist kein Qualitätskriterium…aber man muss auch nicht alles neu erfinden.


  • Do’s and Dont’s der Prozessoptimierung
  • Die richtige Anwendung – Buchtreue ist kein Qualitätskriterium
  • Der gesunde Menschenverstand als „Regelinstrument“
  • Kritische Erfolgsfaktoren


Dr.-Ing.
Florian van de Camp

Gruppenleiter Interaktive Systeme
Fraunhofer IOSB

INTERAKTIONSTECHNOLOGIE FÜR DEN KONTROLLRAUM DER ZUKUNFT

Konzeptionierung und Entwicklung von Systemen für die Mensch-Maschine-Interaktion zählen zu den Tätigkeitsschwerpunkten von Dr.-Ing. Florian van de Camp. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fraunhofer IOSB hat er sich in den vergangenen Jahren intensiv mit wahrnehmungsbasierter Interaktion beschäftigt. Kopfdrehungserkennung, Handgestenerkennung und Personentracking sind nur einige der Schlagworte seiner Projekte rund um das wahrnehmungsbasierte Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Seit Januar 2016 leitet Florian van de Camp die Gruppe „Interaktive Systeme“ am Fraunhofer Institut.

Welche neuen Ansätze gibt es für die Mensch-Maschine-Interaktion? Wie sehen die Fortschritte im Bereich der Gestenerkennung bis hin zum Eyetracking aus? Und wie lassen sich die neuen Technologien in den Kontrollraum der Zukunft integrieren? Die Besucher des Vortrags von Dr.-Ing. Florian van de Camp werden ganz neue Einblicke in diese virtuelle Welt erhalten. Dazu zählen beispielsweise die Möglichkeiten innerhalb eines Teams komplexe Lagen auf Großbilddisplays zu beurteilen oder die Arbeit an einem digitalen Lagetisch mit Touchinteraktion.


  • Gestenerkennung
  • Neuartige Eingabekonzepte
  • Neuartige Darstellungskonzepte
  • Gesichtserkennung
  • Personentracking
  • Digitaler Lagetisch
  • Videowände
  • Virtual Reality


Prof. Dr.-Ing.
Kai Michels

Leiter des Instituts für Automatisierungstechnik
Universität Bremen

ENERGIESPEICHER
DER FLASCHENHALS DER ENERGIEWENDE

Prof. Dr. Kai Michels promovierte an der TU Braunschweig bei Prof. Leonhard am Institut für Regelungstechnik. Nach Stationen in der Industrie und als Geschäftsführer einer Ingenieurberatung wurde er 2010 zum Professor für Systemdynamik und Regelungstechnik an der Universität Bremen ernannt. Seine Forschungsaktivitäten liegen in der Anwendung moderner regelungstechnischer Methoden in der Energieversorgung.

Die Wunsch ist in aller Munde: Die Umstellung der Versorgung auf regenerative Energiequellen soll in Deutschland zur Energiewende führen. Aber Fachleute warnen: Die Wende kann nicht gelingen. Der Grund? Es fehlt an Energiespeichern von ausreichender Größe. Genau hier setzt Prof. Dr. Kai Michels an. Er wird auf dem ko:mon nicht nur eine Schätzung des tatsächlichen Speicherbedarfs geben, sondern auch die unterschiedlichen Technologien vorstellen, die für diese Speicherung zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit seinen Zuhörern möchte Michels diskutieren, wie eine weitere Roadmap der Energiewende gestaltet werden sollte.


  • Alle reden von der Energiewende, aber keiner nennt das Hauptproblem: die Speicherung der Energie
  • Energiespeicher als Dreh- und Angelpunkt
  • Wie sehen unsere aktuellen Möglichkeiten aus?
  • Wie viel Energie muss im Notfall gespeichert werden?
  • Wie weit sind wir von dieser Anforderung tatsächlich entfernt?
  • Welche Wege müssen in der nahen Zukunft beschritten werden? Gemeinsame Einschätzung im Plenum


DETAILS NOCH IN ABSTIMMUNG

Christian Beck

Technischer Leiter
JST – Jungmann Systemtechnik


Keine technische Herausforderung, die für ihn zu kniffelig ist, kein User-Problem, für das er keine Lösung präsentiert – die technische Konzeptionierung von Leitständen gehört zu den Steckenpferden von Christian Beck. Bereits seit 1998 sammelt der 39-Jährige Erfahrungen in der Kontrollraum-Branche. Als technischer Leiter bei Jungmann Systemtechnik zählen nicht nur das Entwickeln von Pflichtenheften zur Softwareprogrammierung und der Aufbau von Leitständen zu seinem Aufgabengebiet. Auch Handbücher zur JST-eigenen Software stammen aus seiner Feder. Außerdem kümmert sich Christian Beck um die Key Account Betreuung der Jungmann-Servicekunden.

Volker Weimer

Consulting & Maintenance
JST – Jungmann Systemtechnik


Ein Berater aus Leidenschaft – überzeugender Charme und technische Kompetenz zeichnen ihn aus. Volker Weimer ist bei JST für den Bereich Consulting & Maintenance verantwortlich. Zu seinen Passionen zählt die Leitung von Workshops zur Verkürzung von Reaktionszeiten. Der 51-Jährige befindet sich bereits seit 1998 bei Fragen zur Ergonomie in Leitwarten und Kontrollräumen ebenso in seinem Element wie beim Thema „Prozessoptimierung“. Hard- und Softwarekonzepte für JST-Kunden tragen seine Handschrift. Außerdem ist Volker Weimer für die Key Account Betreuung global agierender Unternehmen zuständig.


Karl-Heinz Ohms

Sportphysiotherapeut / Ergonomie-Coach
Geschäftsführer UnternehmensPlus: Gesundheit

MORGEN IM LEITSTAND“
IDEEN UND ANREGUNGEN FÜR EIN GESUNDES ARBEITSLEBEN

Welchen Stellenwert Ergonomie für die Gesundheit der Mitarbeiter im Leitstand einnimmt, weiß Karl-Heinz Ohms aus seiner langjährigen Praxis. Bereits seit 1989 ist der Sportphysiotherapeut und Ergonomie-Coach mit der Gelenk-Reha Hannover selbstständig. Vor zwei Jahren gründete er zudem die UnternehmensPlus: Gesundheit GbR. Sein Leitgedanke: Gesünder arbeiten heißt besser arbeiten.

Welche Voraussetzungen sind für ein gesundes und effektives Arbeiten, ohne Verspannungen und Haltungsschäden, unabdingbar? Wie muss ein Arbeitsplatz aussehen, um dort eine korrekte Arbeitsposition beziehungsweise Körperhaltung einnehmen zu können? Karl-Heinz Ohms liefert Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die Ergonomie in der Leitstelle. Seine Erfahrung: „Schon die kleinste unausgewogene Belastung kompensiert unser Körper mit Muskelanspannungen. Auf diese Weise können unangenehme Verspannungen und Muskelreizungen auftreten.“


  • Gesundheit der Mitarbeiter im Fokus
  • Mehr Erfolg dank motivierter Mitarbeiter
  • Fehlzeiten langfristig minimieren
  • Innerbetriebliche Gesundheitsförderung optimiert Wohlbefinden, Sicherheit und Produktivität
  • Zukunftsverantwortung
  • Schlechtes Sehen führt zu schlechter Haltung
  • Ergonomisches Sitzen steigert die Konzentration und Motivation
  • Der gesunde Arbeitsplatz als Instrument zur Mitarbeiterbindung


PROJEKTBERICHT: NEUE LEITWARTE IM INNOVATIONSKRAFTWERK DER DREWAG IN DRESDEN

Zu einer Reise durch 40 Jahre Kraftwerksgeschichte laden Andreas Rammer und Christian Helmholz ihre Zuhörer ein. „Wir schauen uns die ständig besetzte Leitwarte des Heizkraftwerkes Dresden – Reick an, welche in dieser Zeit zweimal ihr Aussehen grundlegend verändert hat“, weckt Andreas Rammer einen Vorgeschmack auf den Vortrag.

Im Mittelpunkt steht der jüngste Umbau der Warte, der bei laufendem Betrieb realisiert werden musste. Ziel der kompletten Neugestaltung: eine Anpassung an aktuelle Organisationsstrukturen und Arbeitsstättenrichtlinien mit neuer KVM-Technik und passender Software. „Der Arbeitsplatzwechsel des Bedieners gehört nun der Vergangenheit an“, berichtet Christian Helmholz.

Die beiden Spezialisten aus Dresden freuen sich darauf, ihrem Publikum ein Projekt zu präsentieren, „das man aus zeitlicher und finanzieller Sicht als Punktlandung bezeichnen kann“, so Andreas Rammer. Visualisiert wird der der Wandel der Leitwarte in einem Zeitrafferfilm, der den Einzug neuer Möblierung und Technik bei der DREWAG dokumentiert.


  • Bauliche und technische Erneuerung der Leitwarte im HKW Reick
  • Modernisierung im laufenden Betrieb
  • Flexibilität und Ergonomie vereinbar
  • Platzwechsel der Mitarbeiter gehört der Vergangenheit an
  • Drei Leitwarten in 40 Jahren
  • Punktlandung mit zukunftssicherer Leitwarte
  • Aufbau der Leitwarte im Zeitraffer
  • Umsetzung aktueller Anforderungen aus Berufsgenossenschaftlichem Regelwerk

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Andreas Rammer

Hauptsachbearbeiter Kraftwerkstechnik
DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH

Nach einem Studium im Bereich Computer-/Automatisierungstechnik verdiente sich Andreas Rammer seine Lorbeeren als Automatisierungsingenieur im Sondermaschinenbau der Solarwatt AG (Dresden). Weitere Erfahrungen in der Branche als Project Leader im Technology Transfer und als Projektingenieur im Fachgebiet Elektrotechnik / Automatisierungstechnik komplettieren seine Vita. 2013 schließlich stieß Andreas Rammer zur DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH. Dort ist er als Hauptsachbearbeiter für die Kraftwerkleittechnik zuständig. Die Installation der neuen DREWAG-Leitwarte hat er als Projektleiter federführend mitgestaltet.

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Christian Helmholz

Bearbeiter Prozesstechnik
DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH

Die Technik im Hause der Stadtwerke Dresden GmbH kennt Christian Helmholz wie kaum ein anderer: Schon seine Ausbildung zum Mechatroniker absolvierte er bei der DREWAG. Nach einer Station im Sektor Fernwärme wechselte er 2011 als Bearbeiter für Prozesstechnik in den Bereich Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerke, absolvierte in den folgenden Jahren die Fachschule zum staatlich geprüften Techniker für Mechatronik in Dresden. Christian Helmholz hat das aktuelle Leitwarten-Projekt bei den Stadtwerken Dresden maßgeblich unterstützt.


MODERATOR

Hilmar Stock

führt Sie durch das Programm


Der gelernte Kaufmann ist seit mehr als 25 Jahren im internationalen Projektgeschäft tätig. Er verfügt über fundierte Kenntnisse unterschiedlichster Methoden und Vorgehensmodelle und hat sich zielgerichtet zu einem vertrauenswürdigen Profi mit Beratungsschwerpunkt „IT Service Management“ und „Management of Change“ entwickelt. Darüber hinaus ist Hilmar Stock als Trainer tätig, führt Awareness Veranstaltungen und Workshops zu den Themen „IT Service Management“ und „IT Governance“ durch und schlüpft auch gerne einmal in die Rolle des Moderators.

Interview

Frage: Herr Stock, Sie haben den ko:mon bereits im vergangenen Jahr als Moderator begleitet und konnten dabei nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der Veranstaltung werfen. Sie hatten auch Gelegenheit, einige der Teilnehmer und Aussteller kennenzulernen. Ihr Eindruck?

Hilmar Stock: In meinen Augen ist der ko:mon nicht einfach nur ein informatives Event, sondern eine Veranstaltung von Experten für Experten.

Frage: Wo liegt der greifbare Benefit für die Besucher?

Hilmar Stock: ko:mon bedeutet „das Ohr auf der Schiene zu haben“ und ganz vorne dabei zu sein, wenn Trends und Strömungen auf Ihre Wirksamkeit hin „zerlegt“ werden.

Frage: Was heißt das für Sie als Moderator? Können Sie Unterschiede zu anderen Tagungen und Messen feststellen?

Hilmar Stock: Dieser Kongress bietet den entscheidenden Vorteil, nichts mit einer anonymen Massenveranstaltung zu tun zu haben. Die Teilnehmer und auch ich als Moderator profitieren ganz direkt davon: Neue Kontakte, persönliche Gespräche – einfach der Austausch mit Menschen, die sich in ihrer Berufswelt in ähnlichen Sphären bewegen und daher auch
vergleichbare Probleme haben…

Frage: Das heißt, auch Sie nutzen dieses Forum, um neue Verbindungen herzustellen. Was macht den ko:mon für Sie persönlich interessant?

Hilmar Stock: Als Moderator reizt mich das energiegeladene Klima. Da sind auf der einen Seite die Teilnehmer, die aus Ihrer Haltung keinen Hehl machen…

Frage: Und auf der anderen Seite?

Hilmar Stock: Natürlich die Top-Referenten, die mit Ihren Vorträgen zur Bereicherung der Veranstaltung beitragen. Darauf dürfen wir sicher wieder gespannt sein.